Lineare Gehaltserhöhung um 2,8 Prozent
Einigung bei Tarifverhandlungen im Bankgewerbe

Die rund 470 000 Angestellten des privaten Bankgewerbes erhalten vom 1. Mai an eine lineare Gehaltserhöhung von 2,8 Prozent. Darauf einigten sich in der Nacht zu Dienstag die Verhandlungsführer der Arbeitgeber und der Gewerkschaft Verdi bei ihren Tarifverhandlungen, wie Sprecher beider Tarifparteien in Frankfurt am Main mitteilten.

ap FRANKFURT/M. Für den April gibt es eine pauschale Einmalzahlung von 280 Mark. Auszubildende erhalten monatlich 40 Mark mehr. Die Große Tarifkommission der Gewerkschaft Verdi hat dem Verhandlungsergebnis zugestimmt, wie eine Sprecherin mitteilte. Sie wies daraufhin, dass es insbesondere wegen der Euro-Einführung nun in der Regel nicht wie von den Arbeitgebern ursprünglich gefordert Sonn- und Feiertagsarbeit geben werde.

Ein Sprecher der Arbeitgeber sagte, man habe im Rahmen einer Paketlösung einen Euro-Tarifvertrag für die heiße Phase der Umstellung vom 17. Dezember bis 28. Februar geschlossen. Eine generelle Öffnung an Sonn- und Feiertagen solle es nicht geben, Ausnahmen sollten aber möglich sein. Aus Arbeitgebersicht sei die Vereinbarung von Langzeitkonten für Überstunden wichtig. Demnach können für ein Sabbatjahr oder einen vorgezogenen Ruhestand bis zu 175 Stunden pro Jahr eingebracht werden. Urlaubstage dürften nicht darauf angerechnet werden. Die bestehenden Altersteilzeit- und Vorruhestandsregelungen wurden bis 2003 verlängert.

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