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Linuxworld ist ein Muss

Die Software mit dem Pinguin-Maskottchen ist zum Pflichtprogramm geworden. Diese Woche zeigten alle Firmen der IT-Branche mit Rang und Namen unter dem Messeturm der Rhein-Main-Metropole ihre Linux-Programme.

Die Software mit dem Pinguin-Maskottchen ist zum Pflichtprogramm geworden. Versammelte sich vor zwei, drei Jahren noch ein Fähnlein aufständischer Entwickler in der Halle-4 der Frankfurter Messe, zeigten diese Woche alle Firmen der IT-Branche mit Rang und Namen unter Messeturm der Rhein-Main-Metropole ihre Linux-Programme.

Allen voran der Branchenführer IBM, aber auch Hewlett-Packard und Sun Microsystems, Fujitsu-Siemens und Dell, Oracle und SAP sahen in diesem Jahr gezwungen, die Flagschiffe ihrer Softwarelösungen auf Linux anzubieten. In der Kooperation mit den großen Anbietern sind die Linux-Spezialisten Suse aus Nürnberg und Red Hat aus den USA zu den neuen Marken der Systemsoftware geworden.

Auf allen Ständen war ein ähnlicher Tenor zu hören: die starke Nachfrage der Kunde ist Befehl. Dabei sind es in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Länder gerade die Behörden, die sich verstärkt Lösungen auf Basis von Open-Source-Software zuwenden. So sagte Bundesinnenminister Otto Schily in einem Grußwort, dass immer mehr Behörden für ihre EDV eine vielfältige Softwarelandschaft ohne Abhängigkeit von einzelnen Herstellern suchen. Wichtig wären dabei offene Standards, Interoperabilität und nicht zuletzt die Möglichkeit, die Software eigenen Bedürfnissen anpassen zu können. Das mache Open Source im Behördenumfeld und bei der Schaffung einer Infrastruktur für E-Government so attraktiv, betonte Staatssekretär Göttrik Wewer vom Innenministerium (BMI) bei der Eröffnung der Messe.

Vielfalt heißt für das BMI freilich nicht, proprietäre Software aus den Ämtern zu verbannen: Auch mit Microsoft hat das Innenministerium einen Rahmenvertrag zur Softwarelieferung abgeschlossen, schreibt der Branchendienst Heise Online.

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