Liquiditätskrise im türkischen Bankensektor
Türkei: Deutsche Großbanken von Bankenkriese kaum betroffen

rtr FRANKFURT/MÜNCHEN. Deutsche Großbanken sind nach eigenen Angaben von den Liquiditätsproblemen im türkischen Bankensektor nicht betroffen. "Unsere türkischen Engagements sind unproblematisch. Es gibt keine Probleme bei der Refinanzierung", sagte ein Sprecher der HypoVereinsbank am Donnerstag. Auch die Commerzbank teilte mit, es gebe keine Probleme in der Türkei. "Wir haben keine Probleme in der Türkei", sagte ein Sprecher der Commerzbank. "Unser Geschäft dort ist sehr limitiert, die Bedeutung ist gering." Bereits am Mittwoch hatten die Deutsche und die Dresdner Bank erklärt, kein größeres Engagement in der Türkei zu haben und daher von den Problemen nicht betroffen zu sein.

Sorgen über die Stabilität des türkischen Bankensektors waren durch eine dortige Liquiditätskrise in Verbindung mit vermuteten Korruptionsfällen ausgelöst worden. Mehrere türkische Banken waren unter Zwangsverwaltung gestellt worden. Gegen einige von ihnen laufen Untersuchungen wegen möglicher krimineller Machenschaften. Die Zentralbank musste stützend eingreifen, was zur Folge hatte, dass die Reserven der Zentralbank um mehr als vier Milliarden Dollar zurückgingen. Auch die Zinsen des Landes schnellten in die Höhe.

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