Literaturkritiker hält Idee Schwerpunkt auf Gastländer zu setzen für "fatal"
Reich-Ranicki kritisiert Konzept der Buchmesse

Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki hat das Konzept des Länder-Schwerpunkts auf der Frankfurter Buchmesse kritisiert.

HB FRANKFURT/MAIN. "Die Idee, die Messe jeweils einer bestimmten Region oder einem Land zu widmen, halte ich für fatal", sagte Reich-Ranicki der Illustrierten "Bunte". "Vor vier Jahren war Polen dran - aber die polnische Literatur hatte damals rein gar nichts zu bieten", erläuterte der Kritiker.

Zu der arabischen Welt, die dieses Jahr Gast in Frankfurt ist, falle ihm leider kein einziges Wort ein. Er sei "eurozentrisch" und habe sich nie mit ihr beschäftigt. Reich-Ranicki will sich nur einmal kurz auf der Messe aufhalten: "Ich brauche in diesen heißen, lärmenden Hallen nicht zu wandern und habe da absolut nichts zu suchen."

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