Lizenz verweigert
Österreichs Fußballmeister muss in die Amateurliga

Der österreichische Fußballmeister FC Tirol muss wegen seiner hohen Verschuldung in Zukunft in der Amateurliga spielen.

dpa WIEN. Der Meister der letzten drei Jahre erhält für die kommende Bundesligasaison keine Lizenz, beschloss der zuständige Ligaausschuss am Donnerstag in Brunn bei Wien. Dem FC Tirol war es nicht gelungen, die von der Bundesliga verlangten 4,5 Millionen Euro Bargeld aufzutreiben, um den Fortbestand in der kommenden Saison sicher zu stellen.

Am Vortag war der Tiroler Manager Robert Hochstaffl unter dem Vorwurf schweren Betrugs verhaftet worden. Er soll knapp fünf Millionen Euro aus der Vereinskasse für seine private Firma abgezweigt haben. Der amtierende Fußballmeister soll mit rund 16 Millionen Euro verschuldet und einige finanzielle Transaktionen undurchsichtig sein. Die Spieler, die zum Teil bereits ohne Ablöse den Verein verlassen haben, warten seit Monaten auf ihre Gehälter.

Als Konsequenz aus der Verbannung Tirols in die Regionalliga darf der Absteiger Admira Wacker Mödling als zehnter Verein in der Bundesliga bleiben. Tirols Platz in der Qualifikation zur Champions League übernimmt Vizemeister Sturm Graz. Statt Sturm kann jetzt der GAK ebenfalls an dieser Qualifikation teilnehmen. Für den Cupsieger GAK rückt der Meisterschaftsvierte Austria Wien direkt in die UEFA-Cup-Hauptrunde auf. Der Meisterschaftsfünfte FC Kärnten wird an der UEFA-Cup-Qualifikation teilnehmen.

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