Lizenzrechtehändler braucht mehr Geld
Sunburst-Aktie bricht ein

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktie der Sunburst Merchandising AG ist am Dienstag eingebrochen. Zuvor war bekannt geworden, dass der Lizenzrechtehändler mit einigen Banken über weitere Kredite verhandele. Bis 11.00 Uhr büßten die Anteilsscheine 22,35 % ein und kosteten lediglich noch 1,32 ?. Indessen fiel der Nemax All Share um 5,60 % in den Keller und stand zuletzt bei 1 587,16 Punkten.

Finanzvorstand Ralf Schwung sagte, es gehe in den Gesprächen mit den Banken um einen niedrigen einstelligen Mill. DM-Betrag. Die bisherigen Bankverbindlichkeiten betrügen 40 Mill. DM, das Geld sei für Akquisitionen und Vorfinanzierungen von Lizenzen ausgegeben wurden.

Die Anleger haben nach Informationen des Handelsblatts darüber hinaus Strafanzeige gegen den Vorstand und "weitere Mitarbeiter" gestellt. Sie werfen dem Management Insiderhandel und Betrug durch falsche Ad-hoc-Meldungen vor. Die Ermittlungen des Bundesaufsichtsamtes für Wertpapierhandel (BfW) wurden vom Unternehmen bestätigt.

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