Lizenzvergabe für die Marke Purex wird eingestellt
Henkel fährt Zusammenarbeit mit Dial in den USA zurück

dpa DÜSSELDORF. Henkel reduziert seine Zusammenarbeit mit dem US-Konzern Dial (Scottsdale/Arizona) auf Textil-Trockenreiniger für den privaten Haushalt. Die Lizenzvergabe der Waschmittel-Marke "Purex" an die Gemeinschaftsunternehmen in den USA und Mexiko werde eingestellt, teilte die Henkel KGaA am Mittwoch in Düsseldorf mit. Außerdem habe Henkel jetzt für 18,9 Mill. $ (38,7 Mio DM/19,8 Mio Euro) die Dial-Anteile am mexikanischen Gemeinschaftsunternehmen gekauft.

Henkel hatte mit dem Wasch- und Reinigungsmittelhersteller Dial im Frühjahr 1999 eine Zusammenarbeit vereinbart, um den US-Markt näher kennen zu lernen. So sollten unter der bekannten Dial-Marke "Purex" neue Produkte auf den Markt gebracht werden. Dies führte jedoch dem Vernehmen nach zu einer Konkurrenz mit etablierten Dial-Erzeugnissen. Henkel-Chef Ulrich Lehner hatte vor anderthalb Monaten erklärt, dass die Zusammenarbeit mit Dial bisher eher enttäuschend verlaufen sei.

Mit den Dial-Anteilen hat Henkel künftig eine deutliche Mehrheit von 80 % beim mexikanischen Waschmittelproduzenten Fßbrica de Jabón Mariano Salgado. Mexiko ist den Düsseldorfer Angaben zufolge der zweitgrößte Waschmittelmarkt in Lateinamerika. Henkel übernahm zum 1. Januar 2001 bereits das mexikanische Universalwaschmittel- Geschäft von Colgate-Palmolive mit seiner Marke Viva. Viva-Produkte erzielten nach Dezember-Angaben einen Umsatz von 83 Mill. Euro.

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