Lizenzvertrag mit LG Electronics: Ericsson findet ersten Kunden für 3G-Software

Lizenzvertrag mit LG Electronics
Ericsson findet ersten Kunden für 3G-Software

Der Telekomausrüster L.M. AB Ericsson hat den ersten externen Lizenzkunden für seine 3G-Mobiltelefon-Software gefunden und wird für Vodafone Multimedia-Messanging-Services (MMS) entwickeln.

HB LONDON. Nach Informationen des Wall Street Journals wird Ericsson am Donnerstag bekannt geben, dass die südkoreanische LG Electronics die Ericsson-Software in ihren Mobiltelefonen der kommenden Generation installieren will. Bisher wurden die Ericsson-Programme lediglich von der zur Gruppe gehörenden Sony Ericsson Mobile Communications eingesetzt.

Den zweiten Großauftrag gab Ericsson am Mittwoch bekannt. Der weltgrößte Mobilanbieter Vodafone PLC beauftragte die Schweden, Systeme für den neuen Multimedia-Messaging-Services (MMS) zu entwickeln. Dieser Dienst ermöglicht das Versenden von Multimedia-Meldungen wie Bild- und Videoinhalte über das Mobilnetz. Bei diesem Dienst, dessen kommerzieller Betrieb bei Vodafone Mitte dieses Jahres beginnen soll, soll Ericsson die Netzinfrastruktur liefern. Finanzielle Einzelheiten gab Ericsson zu keinem der beiden Aufträge bekannt.

Mit den beiden Aufträgen macht Ericsson nach Einschätzung von Marktbeobachtern einen wichtigen Schritt vom reinen Handy-Hersteller zum Allround-Anbieter von Geräten, Software und Dienstleistungen im Mobilfunk. Auf diesem Weg hin zu profitableren Dienstleistungen sind die Schweden im Vergleich zum Wettbewerb, vor allem der norwegischen Nokia, deutlich zurückgefallen. "Ich sehe Anzeichen, dass Ericsson sich in die richtige Richtung bewegt. Aber es gibt für Ericsson noch viel anderes zu verbessern", urteilte Susan Anthony, Telekomanalystin bei Credit Lyonnais in London.

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