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Lizenzverweigerung für Metropolen-Fernsehen in NRW bestätigt

dpa DÜSSELDORF. Der Rettungsversuch für den ersten landesweiten privaten Fernsehsender in Nordrhein-Westfalen, tv.nrw1, ist gescheitert. Bis zur Beschlussfassung der Rundfunkkommission als oberstem Gremium der Landesanstalt für Rundfunk (LfR) konnten sich die TV-Anbieter zu keiner Nachbesserung ihres Lizenzantrages durchringen. Es habe Gespräche der Gesellschafter untereinander gegeben, aber keinen Verbesserungsvorschlag an die Kommission, sagte ein LfR-Sprecher in Düsseldorf am Freitag. Die Kommission folgte deshalb einer Empfehlung des Fachausschusses und verweigerte dem Sender die Lizenz.

Hintergrund der Lizenzverweigerung ist ein von den Geldgebern - darunter die Essener WAZ, die Rheinische Post (Düsseldorf) und der Kölner Verlag DuMont - drastisch gekürzter Etat und der Wille zum Ballungsraum-TV. Metropolen-Fernsehen verstößt nach LfR-Darstellung derzeit aber gegen geltendes Recht. Und eine Etatkürzung sei nicht hinnehmbar. Wie es aus Reihen der Gesellschafter hieß, wollten die Verlage ohne Metropolen-TV, das Werbeeinnahmen im eigenen Verbreitungsgebiet sichern könnte, nicht allzu viel Geld für das Programm ausgeben.

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