LKA schickt Experten nach Dresden
Keine heiße Spur nach Bombenfund

Nach dem Bombenfund auf dem Dresdner Hauptbahnhof am vergangenen Freitag hat das Landeskriminalamt (LKA) noch keine heiße Spur. Mit dem Sprengsatz hätten viele Menschen verletzt oder getötet werden können.

HB/dpa DRESDEN. Zur Aufklärung des Bombenfundes ist am Dienstag eine Sonderkommission "Bahnhof" gebildet worden. Derzeit gingen die Beamten "allgemeinen Hinweisen aus der Bevölkerung" nach, sagte ein LKA-Sprecher am Dienstag. Aus ermittlungstaktischen Gründen würden keine Einzelheiten bekannt gegeben. Ein terroristischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden.

Nach Einschätzung des sächsischen Innenministeriums gibt es zurzeit keine Erkenntnisse, wonach in dem Bundesland terroristische Strukturen existieren. Es gebe auch keine Erkenntnisse zu geplanten Anschlägen, sagte Sprecher Thomas Uslaub. "An dieser Einschätzung hat der Bombenfund vom Freitag nichts geändert." Der Innenminister werde sich am Mittag auf der Kabinettspressekonferenz dazu äußern.

Der Bundesgrenzschutz sieht derzeit keine Notwendigkeit, die Sicherheitsvorkehrungen an Bahnhöfen und Flughäfen in Sachsen zu verstärken. Nach Angaben des Innenministeriums hat das Bundeskriminalamt inzwischen einen Experten nach Dresden geschickt.

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