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Lkw-Bauer Freightliner will mehr als 1.000 Stellen streichen

Mit dem Stellenabbau und deutlichen Produktionseinschnitten reagiert die DaimlerChrysler-Tochter Freightliner auf die Flaute auf dem US-Lastwagenmarkt.

ap PORTLAND. Der Lkw-Bauer kündigte am Donnerstagabend an, 1.120 oder sieben Prozent seiner Stellen zu streichen. Freightliner schloss auch nicht aus, dass darüber hinaus weitere Jobs in der Zukunft abgebaut werden könnten. Derzeit beschäftigt der Lastwagenbauer noch 15.800 Mitarbeiter.

Ein Sprecher sagte, das Unternehmen bedauere die Maßnahmen, aber der Markt für Lastwagen sei derzeit sehr schwach. Rund 475 Mitarbeitern sollen in dem Werk in North Carolina ihren Job verlieren, 284 in Mexiko und 361 in den beiden Werken in Kanada. Nach Angaben des Sprechers hat Freightliner seit 1999 rund 8.000 Stellen abgebaut. Die Produktion soll in den vier Werken um teilweise bis zu 40 Prozent zurückgefahren werden.

Nach Angaben von Analysten bekommen die Speditionen die Konjunkturabschwächung in den USA deutlich zu spüren. Entsprechend geringer falle der Bedarf an neuen Lastwagen aus. Zudem sei der Markt überflutet mit älteren Gebrauchtmodellen, nicht zuletzt auch wegen der aggressiven Preis- und Leasingpolitik Freightliners in der Vergangenheit.

Die Nachfrage nach schweren Lastwagen liegt derzeit bei etwa 9.500 bis 9.600 Fahrzeugen monatlich. Vor zwei Jahren waren es noch etwa 25.000.

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