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Lobster sieht sich voll im Plan

Die Geschäfte der Lobster Network Storage AG verlaufen nach Aussage von Alleinvorstand Thomas Strobl absolut planmäßig. Strobl sagte am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters in Berlin, vor allem für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2000/2001 (zum 30. Juni) sei er sehr optimistisch.

Reuters BERLIN. "Das Projektgeschäft ist entscheidend, und das sieht hervorragend aus." Wie aus dem vorläufigen Zwischenbericht für das erste Halbjahr hervorgeht, wurde im Projektgeschäft allein im Januar mehr umgesetzt als im zweiten Quartal (Oktober bis Dezember 2000). Zum Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes will Strobl bis Mitte Februar die von der Hauptversammlung genehmigte Kapitalerhöhung teilweise nutzen.

Das Berliner Unternehmen rechnet für das dritte Quartal per Ende März 2001 erstmals mit einem ausgeglichenen operativen Ergebnis. Zudem hoffe man, mindestens den prognostizierten Umsatz von 8,4 Mill. DM erreichen zu können, heißt es in dem vorläufigen Überblick weiter. Im ersten Geschäftshalbjahr ergab sich für die sechs Monate per Ende Dezember ein Nettoverlust einschließlich Sonderaufwendungen von 3,2 Mill. DM bei Umsätzen über 11,5 (Planung 11,2) Mill. DM.

Die im zweiten Quartal mit 5,4 Mill. DM gegenüber dem ersten Quartal (6,1 Mill. DM) niedrigeren Umsätze erklärte Strobl mit dem außergewöhnlich hohen Anstieg im ersten Quartal (30 % über Plan) und Verschiebungen von Aufträgen ins dritte Quartal. "Wir liegen voll im Plan", sagte Strobl.

Die Hauptversammlung hatte im Dezember eine bedingte Kapitalerhöhung beschlossen, um einen neuen Partner mit bis zu zehn Prozent des Kapitals beteiligen zu können. Angesichts der allgemeinen Börsenschwäche sei dies bislang nicht vollzogen worden, sagte Strobl. Man sei aber weiter mit dem Investor im Gespräch, eine Entscheidung solle Mitte Februar fallen. Möglicherweise werde das Kapital zunächst nur um fünf Prozent erhöht. Dies würde ausreichen, um das neue Geschäftsfeld aufbauen zu können.

Die am Neuen Markt notierte Lobster-Aktie im rechnerischen Wert von vier Euro gewann an der insgesamt schwächeren Börse gut zwei Prozent auf 8,90 Euro. Lobster ist neben dem Projektgeschäft auf Lösungen für große Datenspeichermengen (als Reseller) spezialisiert.

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