Location Based Services
Satelliten helfen bei der Suche

Sie haben ihren Schlüssel verloren oder wissen nicht wo Ihr Kind steckt? In Zukunft ist das kein Problem mehr: Per Satelliten werden Schlüssel oder Kind schnell und auf wenige Meter genau geortet.

Die Signalgeber für das Globalpositionsystem (GPS) werden immer kleiner und können demnächst auch in Schlüsselanhänger oder in die Halskette integriert werden. Die Technik wird auf Chips gebracht, die so klein sind, dass sie auch in einer Armbanduhr Platz finden.

Der amerikanische Entwickler von solchen GPS-Geräten zur Standortbestimmung, Sirf, hat die Technik inzwischen so weit perfektioniert, so dass das Signal auch unter dichten Bäumen und in Häuserschluchten gesendet und empfangen werden kann. Durch Massenproduktion könnten die Chips bald deutlich weniger als 20 Dollar kosten. Kein Wunder, dass Hersteller von Navigationsgeräten, Handcomputern oder Mobiltelefonen die Technik möglichst bald in ihre Geräte integrieren wollen. Motorola, Matsushita und NEC haben bereits Lizenzabkommen mit Sirf abgeschlossen, so dass die Satellitenortung demnächst schon in vielen Handys und PDA als Zusatzfunktion angeboten wird.

Die Anbieter von so genannten Location Based Services wird das freuen. Sie können dann noch genauer feststellen, als dies mit der Positionsbestimmung per Mobilfunk (GSM) möglich ist, wo sich der Kunde befindet, und ihm gezieltere Informationen vor Ort bieten. Natürlich wird die Technik auch jene auf den Plan rufen, die Angst vor einer Überwachung haben - von wem auch immer. Doch die können ja - wenn sie sich unbeobachtet bewegen wollen - einfach den GPS-Sender ausschalten.

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