Lockhead-Chef Robert Stevens sieht die Wachstumsmöglichkeiten des Konzerns nicht im Weltraum
Lockheed Martin will Kosten um 2,8 Mrd $ senken

Der Luft- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin Bethesda, will seine Kosten senken und bis Ende 2003 weitere 2,8 Mrd $ einsparen. Betroffen sein würden vor allem die Raumfahrt- und die Rüstungssparte, schreibt das "Wall Street Journal" (Mittwochausgabe).

vwd BETHESDA. Leitende Lockheed-Manager sagten, das finanzielle Engagement in die kommerzielle Raumfahrt soll zurückgeschraubt werden, da dieser Bereich hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. "Die Wachstumsmöglichkeiten von Lockheed liegen nicht im Weltraum", sagte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Robert Stevens.

Im vergangenen Jahr hatte Lockheed bereits Kosten von 1,2 Mrd $ eingespart, indem es auf Lean Management sowie den Abbau von Schulden und damit der Zinszahlungen setzte. Ende vergangenen Jahres hatte das Unternehmen langfristige Verbindlichkeiten von rund zehn Mrd $. Im vergangenen Jahr schrieb der Lockheed-Konzern Verluste von 519 Mill. $, das waren 1,29 $ pro Aktie. 1999 zuvor war noch ein Nettogewinn von 382 Mill. bzw. 0,99 $ pro dilutierter Aktie erzielt worden. Im Januar sagten Manager des Unternehmens, sie rechneten damit, dass Lockheed in diesem Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben werde.



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