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Lockheed Martin: Geschäft vor Abschluss

Der 1,67 Milliarden Dollar Verkauf von einzelnen Segmenten in der Waffenabwehr-Technologie an die englische BAE-Systems steht kurz vor dem Abschluss. Die Analysten von Goldman Sachs bleiben bei ihrer Einstufung "überdurchschnittlicher Marktperformer".

Am 22. November hat das Finanzministerium bereits den Deal abgesegnet. Man habe keine Bedenken bezüglich der nationalen Sicherheiten der USA. Kauft ein ausländisches Unternehmen Waffentechnologie von einem amerikanischen Konzern, muss die US Regierung eine Genehmigung erteilen. Das Pentagon und das Justizministerium haben ebenfalls keine Einwände, was den Verkauf betrifft. Goldman Sachs vermutet, dass der Verkauf der Ertragslage von Lockheed 2001 minimal zugute kommen wird. Wichtiger ist jedoch, dass die Transaktion die Fähigkeiten des Managements unterstreicht, die strategischen Ziele umzusetzen.



Der Verkauf senkt nicht nur die Verbindlichkeiten, sondern verbessert auch die finanzielle Flexibilität des Unternehmens. Nach Abschluss des Verkaufs sinkt der Schuldenberg von 11,5 Milliarden Dollar Ende 1999 auf rund 8,5 Milliarden Dollar. Das Verhältnis von Eigenkapital zu Verbindlichkeiten könnte schon Ende 2001 bei eins zu eins liegen. In der Spitze lag das Verhältnis noch bei 200 Prozent.

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