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Lockheed Martin plant Kostensenkungen

Das größte Rüstungsunternehmen der Welt plant in den kommenden drei Jahren über 2,8 Milliarden Dollar einzusparen.

Das Unternehmen will seine Produktionsprozesse verschlanken und die Verwaltungskosten reduzieren. Laut der Unternehmensleitung seien aber keine Entlassungen vorgesehen.



Ferner kamen in diesem Zusammenhang Gerüchte auf, dass Lockheed plane, sich von seiner unprofitablen Raumfahrtsparte zu trennen. Das Management wollte dieses jedoch noch nicht bestätigen. Es räumte jedoch ein, dass es alle Möglichkeiten in Betracht ziehen würde, um Kosten zu sparen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Lockheed Martin die Unternehmensschulden um 1,9 Milliarden Dollar auf 10 Milliarden Dollar reduzieren können.



Laut der Ratingagentur Standard&Poor?s haben alle Unternehmen der Rüstungsbranche mit einer hohen Verschuldung zu kämpfen. Lockheed Martin habe mit Schuldenreduzierung einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und sei damit für eine wahrscheinliche Fusions- und Übernahmewelle in der Waffenindustrie gut gerüstet, so die Analysten von Standard&Poor?s weiter.



Im frühen Handel erreichte die Aktie von Lockheed Martin ein neues 52-Wochen-Hoch, getrieben von Spekulationen auf eine der Waffenindustrie freundliche gesonnene Politik des neuen amerikanischen Präsidenten George W. Bush.

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