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Löhne und Gehälter für Holzmänner vorerst gesichert

Nach der Pleite des Baukonzerns springt nun das Arbeitsamt ein, erläuterte der Betriebsrat des Unternehmens.

rtr NEU-ISENBURG. Die Lohn- und Gehaltszahlungen für die rund 11 000 in Deutschland beschäftigten Mitarbeiter des insolventen Baukonzerns Philipp Holzmann sind nach Darstellung des Betriebsrates vorerst gesichert. "Das Arbeitsamt wird nach Verhandlungen mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter für die Löhne der nächsten drei Monate eintreten", sagte der stellvertretende Betriebsratschef von Holzmann, Willi Röll, am Freitag in Neu-Isenburg bei Frankfurt."

Mit den Zahlungen vom Arbeitsamt sei für Holzmannn fürs Erste eine "große Entlastung" erreicht worden, sagte Röll weiter. Zur Zukunft Holzmanns und der insgesamt mehr als 23 000 Arbeitsplätze wollte Röll sich nicht konkret äußern. Es müsse befürchtet werden, dass durch die Insolvenz des Unternehmens noch einmal so viele Stellen bei anderen Baubetrieben und Zulieferern gefährdet seien, wie Holzmann selbst beschäftige.

Der Frankfurter Traditionskonzern hatte am Donnerstag einen Antrag auf Insolvenz gestellt, nachdem sich die Gläubigerbanken nicht auf einen Rettungsplan für das Verluste schreibende Unternehmen hatten einigen können.

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