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Lösung bei Zwangsarbeiter-Entschädigung in Aussicht

In einem Gespräch mit dem Handelsblatt sagte der Vorsitzende der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft, er sei zuversichtlich, dass spätestens bis April der Anteil der Wirtschaft am Entschädigungsfond mit festen Verpflichtungserklärungen versehen sein wird.

In der Auseinandesetzung um die Entschädigung früherer NS-Zwangsarbeiter zeichnet sich eine abschließende Lösung ab. In einem Gespräch mit dem Handelsblatt sagte der Vorsitzende der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtshaft, Manfred Gentz, er sei zuversichtlich, dass spätestens bis April der Anteil der Wirtschaft am Entschädigungsfond in Höhe von 5 Mrd. DM mit festen Verpflichtungserklärungen versehen sein wird. "Ich hoffe sogar, dass wir schon früher zu einer Lösung kommen", sagte der Finanzvorstand von Daimler-Chrysler unmittelbar vor dem am Mittwoch bevorstehenden Spitzengespräch mit Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD).

Derzeit würde die Auswertung der vor zwei Wochen begonnenen Aktion der Stiftungsinitiative vorgenommen. Dabei waren alle Mitglieder um eine Eröhung der Beiträge gebeten worden. Im Gegenzug wollen dann auch die 17 Gründungsunternehmen ihre Zahlungen erhöhen. "Natürlich ist die Begeisterung, höhere Beiträge zu zahlen, nicht sehr groß", sagte Gentz. Gerade die Gründungsunternehmen der Stiftungsinitiative hätten zum Teil bereits Summen zugesagt, die sehr deutlich über dem bislang als Richtgröße vorgegebenen 1 Promille des Unternehmensumsatzes lägen.

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