Lösung des Zinsbesteuerungsproblems
Schweiz hält an Vorschlägen zur Zinsbesteuerung fest

Die Schweiz hält ungeachtet der fruchtlosen Diskussionen im Rat der EU-Finanzminister an ihrer Position für eine Zinsbesteuerung fest.

HB/dpa BERN. "Die Schweiz teilt nach wie vor das Anliegen der EU nach einer angemessenen Besteuerung von Zinserträgen", heißt es in einer am Donnerstag in Bern veröffentlichten Erklärung des Finanzministeriums. Das Angebot der Schweiz mit einer Quellensteuer werde unverändert aufrechterhalten.

Nach diesem Vorschlag würde aus Sicht des Ministeriums das EU- Zinsbesteuerungsproblem "effizient und fair" gelöst. Die EU- Finanzminister hatten in der Nacht zum Donnerstag ihre Verhandlungen in Brüssel ohne Ergebnis beendet und sich auf den 21. Januar vertagt.

Die Schweiz würde mit der von ihr vorgeschlagenen Quellensteuer sicherstellen, dass ein Steuerrückbehalt von bis zu 35 Prozent auf sämtlichen Zinserträgen von EU-Ansässigen automatisch in die Kassen der Mitgliedstaaten flössen, schreibt das Ministerium weiter. Nach bisherigen Kenntnissen habe kein anderes Drittland ein ähnlich substanzielles Angebot gemacht. Die Schweiz lehne jedoch den automatischen Informationsaustausch und andere Informationssysteme ab, die über die Schweizer Rechtsordnung hinausgingen.

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