Löwenanteil bei Bayern und Bayer
Bundesliga backt bei Transferausgaben kleinere Brötchen

Die 18 Clubs der Fußball-Bundesliga haben vor Beginn der 40. Spielzeit die Transferausgaben drastisch gesenkt. Gut eine Woche vor Saisonstart haben die Vereine mit 102,2 Mill. Euro fast 35 % weniger Geld als im Vorjahr in neue Profis investiert.

HB DÜSSELDORF. Im letzten Sommer hat die Liga mit knapp 150 Mill. Euro noch eine Rekordmarke gesetzt. Durch die reduzierten TV- Einnahmen haben sich vor allem die finanzschwächeren Clubs auf die Verpflichtung ablösefreier Spieler konzentriert. Mit 58 von 103 ist die Quote der Neuverpflichtungen zum Nulltarif höher als sonst. Im Vorjahr wechselten 50 von 116 Profis ablösefrei.

Mit über 50 Mill. Euro haben die Champions-Teilnehmer Bayer Leverkusen (26,7) und FC Bayern München (24,5) das meiste Geld auf dem Transfermarkt ausgegeben. Meister Borussia Dortmund, der mit 36,81 Mill. Euro für neue Spieler im Vorjahr noch klar an der Spitze lag, rangiert diesmal mit 10,1 Mill. nur an vierter Stelle hinter dem FC Schalke 04, der seinen Kader für 13,25 Mill. aufgefrischt hat. Die beiden teuersten Spieler angelte sich der Rekordmeister aus München. Für Sebastian Deisler (Hertha BSC) und Ze Roberto (Bayer Leverkusen) haben die Bayern jeweils über 9 Mill. Euro überwiesen. In der vergangenen Spielzeit ließ sich Titelverteidiger BVB mit Marcio Amoroso den teuersten Profi knapp 26 Mill. Euro kosten.

Die Schere zwischen den Top Fünf der abgelaufenen Saison und dem Rest der Liga klafft immer weiter auseinander. Von den 102,2 Mill. Euro für neue Profis hat das Quintett aus Dortmund, Leverkusen, München, Gelsenkirchen und Berlin mit 76,85 Mill. Euro etwa 75 % des Marktes für sich beansprucht. Die anderen Clubs kommen gerade einmal auf eine Investitionssumme von 25,35 Millionen. Mit dem VfB Stuttgart, dem VfL Wolfsburg, dem 1. FC Nürnberg, Arminia Bielefeld und dem VfL Bochum investierte fast ein Drittel der Clubs weniger als 500 000 Euro.

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