Lokalsender fürchten Millionen-Verluste
China: Fernsehsender streiten über WM-Rechte

In China ist wegen der TV-Rechte an der Fußball-WM in Japan und Südkorea ein Streit zwischen dem staatlichen Fernsehen und Rechtebesitzer CCTV und mehreren Lokalsendern entbrannt.

sid PEKING. Die Regionalstationen fürchten aufgrund des grassierenden Fußball-Fiebers vor der ersten WM-Teilnahme des Reichs der Mitte Millionen-Verluste durch den Ausfall von Werbegeldern, die weitgehend für Spots an den WM-Sender CCTV fließen. "Als nationaler Sender hätte CCTV die Pflicht gehabt, einige Rechte an die Lokalsender abzugeben", erklärte Sportchef Su Yun vom Pekinger Fernsehen.

CCTV hatte im Frühjahr die Rechte an den WM-Endrunden in Japan und Südkorea sowie 2006 in Deutschland für 25 Millionen Dollar erworben. Seither hat der Sender bereits Werbespots für 22 Millionen Dollar verkauft, ein Sprecher bezifferte die Erwartungen für weitere Werbung in Zusammenhang mit der WM auf rund 40 Millionen Dollar. CCTV rechnet durch Chinas WM-Debüt bei den Übertragungen aus Japan und Südkorea mit Einschaltquoten von bis zu 85 Prozent.

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