Los Angeles Lakers geschlagen
Detroit Pistons sind US-Basketball-Meister

Zum dritten Mal in ihrer Vereins-Geschichte haben die Detroit Pistons die Meisterschaft der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) gewonnen. Das Team schlug die favorisierten Los Angeles Lakers.

HB DETROIT. Das von Larry Brown gecoachte Team bezwang in der Nacht zum Mittwoch vor 22 076 Zuschauern im Palace of Auburn Hills das Starensemble der Los Angeles Lakers souverän mit 100:87 und setzte sich nach dem dritten Heimsieg in Folge in der Serie "best of seven" mit 4:1-Erfolgen durch. Die als krasse 1:7-Außenseiter in das Playoff-Finale gestarteten Pistons hatten das NBA-Championat 1989 und 1990 gewonnen.

Für Brown, der 1964 mit der USA-Auswahl olympisches Gold erkämpft hatte, war es der erste NBA-Titelgewinn. Der 63-Jährige wird bei den Olympischen Spielen im August auch das US-Dream-Team betreuen.

In der letzten Partie dominierten die Gastgeber ab Mitte des zweiten Viertels nach Belieben. Detroit führte zur Halbzeit bereits mit 55:45 und baute danach seinen Vorsprung zeitweise auf 29 Punkte aus. Bester Werfer der Pistons war Richard Hamilton mit 21 Zählern. Bei den maßlos enttäuschenden Lakers, die ihre vierte Meisterschaft in fünf Jahren angepeilt hatten, traf Kobe Bryant mit 24 Punkten am häufigsten.

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