LSG Sky Chefs erwartet beträchtliche finanzielle Einbußen
Lufthansa überdenkt Börsengang der Catering-Tochter

In Folge der negativen Geschäftsentwicklung wegen der Anschlagserie in den USA hat die Lufthansa den geplanten Börsengang ihrer Catering-Tochter LSG Sky Chefs in Frage gestellt.

Reuters HAMBURG. Unter Berufung auf Konzernkreise berichtete die "Financial Times Deutschland", der für Ende 2002 oder Anfang 2003 anvisierte Termin für den Börsengang der Bordverpfleger-Tochter werde als nicht mehr zu realisieren eingestuft. Derzeit habe bei der LSG die Konsolidierung Vorrang. Das Thema eines Börsengangs werde unter die Lupe genommen.

Für die mit einem Weltmarktanteil von 30 % führende LSG sei die Situation prekär, berichtete das Blatt weiter. Das Geschäft konzentriere sich in Europa und den USA und damit in genau den Regionen, in denen die Fluggesellschaften von den Anschlägen besonders betroffen seien.

Nach den Attacken in den USA leiden die Fluglinien weltweit unter der anschließenden mehrtägigen Schließung des US-Luftraums, den hohen Kosten für die Einführung stärkerer Sicherheitsmaßnahmen und der Zurückhaltung der Kunden. Zahlreiche Unternehmen der Branche hatten daraufhin umfangreiche Stellenstreichungen und den Abbau von Kapazitäten angekündigt. Lufthansa-Finanzvorstand Karl-Ludwig Kley hatte vor einigen Tagen gesagt, die finanziellen Einbußen bei der LSG Sky Chefs würden beträchtlich sein.

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