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LTU-Mitarbeiter sollen finanzielle Opfer bringen

Zur Rettung des angeschlagenen Düsseldorfer Ferienfliegers LTU sollen die Mitarbeiter tiefgreifende finanzielle Opfer bringen. Vor allem die Piloten sollen dazu beitragen, wie die in Essen erscheinende "Neue Ruhr / Neue Rhein Zeitung" (Samstagausgabe) berichtet.

ddp ESSEN. Danach hat die LTU-Geschäftsführung am Donnerstag den Beschäftigten einen weitreichenden Forderungskatalog präsentiert.

Der erst kürzlich vereinbarte Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis 2003 soll dem Katalog zufolge wegfallen, schreibt das Blatt. Außerdem sollen die 2 300 Mitarbeiter laut dem neuen Sanierungsplan Gehaltseinbußen zwischen fünf und zehn Prozent hinnehmen. Besonders betroffen seien die Piloten, da ihr Einkommen sich nach Unternehmensangaben im Airline-Vergleich im oberen Drittel bewege, hieß es.

Zudem soll die Belegschaft auf das 13. Gehalt und das Urlaubsgeld verzichten. Auch die erst vor zwei Jahren ausgehandelte Mitarbeiterbeteiligung soll wegfallen. Allein dies bedeutet für jeden Angestellten Einbußen von bis zu 4 000 DM, schreibt die Zeitung. LTU-Sprecher Marco Dadomo betonte, vom Personal werde jetzt "ein klares Signal gefordert". Zudem drückt die Unternehmensführung aufs Tempo: "Wir sprechen über einen Zeithorizont von zehn Tagen, dann heißt es hopp oder top", zitierte das Blatt den Sprecher.

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