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Lucent und Nokia belasten Wall Street

Der Telekomausrüster Lucent Technologies und der Handy-Branchenführer Nokia haben am Dienstag an der Wall Street vor allem bei Technologieaktien und Telekomwerten für Rückschläge gesorgt.

dpa NEW YORK. Hinzu kamen Anfragen der Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde SEC bei der Telekom-Firma Worldcom. Worldcom fielen deutlich. Netzwerkausrüster wie Nortel, JDS Uniphase und Ciena gaben nach.

Verkehrs- und Versorgungsaktien fielen, während Öl- und Goldaktien gesucht waren. Finanzaktien wie Citigroup, Merrill Lynch und Bank of America konnten zulegen.

Der Dow-Jones-Index festigte sich um 21,11 Zähler oder 0,20 Prozent auf 10 632,35 Punkte. Der Nasdaq-Index gab deutlich um 32,37 Zähler oder 1,68 Prozent auf 1 897,12 Punkte nach. Der S&P 500-Index schloss mit 1 165,58 Punkten um 2,68 Zähler oder 0,23 Prozent niedriger.

An der New Yorker Börse wurden 1,3 Milliarden Aktien umgesetzt. Es gab 1 537 Gewinner, während 1 602 Aktien Minuszeichen aufwiesen.

Die Lucent-Aktien sackten um 10,54 Prozent auf 5,60 Dollar ab. Der größte amerikanische Telekomausrüster wird voraussichtlich erst im Geschäftsjahr 2003 in die Gewinnzone zurückkehren. Er hat seine Umsatzprognose für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres reduziert. Die Worldcom-Aktien kamen ebenfalls unter die Räder.

Die Aktien des größten US-Handyherstellers Motorola gaben im Einklang mit Nokia nach.

IBM hat die Bücher etwas weiter geöffnet, und die Wall Street war mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Die Aktien des weltgrößten Computerkonzerns festigten sich deutlich. Microsoft, Intel, Cisco Systems, Hewlett-Packard und Compaq Computer verloren hingegen bei den Technologiewerten an Boden.

30-jährige US-Staatsanleihen wiesen nur geringe Kursveränderungen auf. Die Papiere rentierten sich mit 5,72 Prozent. Der Euro notierte mit 0,87620 Dollar gegenüber 0,87520 Dollar am Vortag.

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