Ludwigshafener kooperieren mit Japanern
BASF und Takeda legen Vitamingeschäft zusammen

Reuters LUDIWGSHAFEN. Die Chemieunternehmen BASF und die japanische Takeda wollen ihr Vitamingeschäft unter der Führung des Ludwigshafener Konzerns zusammenlegen und dadurch zusammen einen Weltmarktanteil von fast 30 % erreichen. BASF teilte am Freitag in Ludwigshafen mit, Takeda werde im Rahmen der Allianz seine entsprechenden Unternehmensteile an BASF übertragen. Nach der Zusammenlegung werde das vereinigte Vitamingeschäft unter der Führung von BASF weltweit präsent und führend bei Technologie und Kosten sein. Kunden aus der Futtermittel-, Nahrungs- und der Pharmaindustrie könnten dann die gesamte Breite an Vitaminprodukten aus einer Hand erhalten.

BASF ist bislang nach eigenen Angaben der weltweit zweitgrößte Hersteller von Vitaminen mit einer starken Ausrichtung auf fettlösliche Vitamine. Den Umsatz mit Vitaminen für Pharma, Nahrungsmittel und Tierernährung bezifferte BASF für 1999 auf 500 Mill. Euro. Das Vitamingeschäft der Takeda Chemical Industries in Osaka ist nach den Angaben stark auf wasserlösliche Vitamine spezialisiert und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von 240 Mill. Euro.

Der Leiter des BASF-Bereichs Feinchemie, Christian Dudeck, nannte Takeda einen hervorragenden Partner für das Vitamingeschäft seines Unternehmens. "Wir werden die Synergien aus der Kombination von Takedas Kompetenz bei wasserlöslichen Vitaminen und unseren Stärken bei fettlöslichen Vitaminen ausschöpfen", ergänzte er. Finanzielle Einzelheiten der Allianz wie etwa mögliche Kaufpreise gab BASF nicht bekannt.

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