Lücke bei marktnaher Produkten
Bankhaus Metzler stuft Bayer weiter auf „Halten“

Das Bankhaus hält den Titel für leicht unterbewertet und verfügt noch über ein Potenzial von bis zu 52 Euro.

adx FRANKFURT. Das Bankhaus Metzler empfiehlt Anlegern, Aktien des Chemie- und Pharmakonzerns Bayer nach wie vor zu "Halten". Der Titel sei leicht unterbewertet und verfüge noch über ein Potenzial bis zu 52 Euro.

"Die Umsätze in den ersten neun Monaten entsprachen ungefähr unseren Erwartungen, wobei das Ergebnis leicht darunter lag," sagte Analyst Karl-Heinz Scheunemann. Nach Ansicht des Experten ergriff das Unternehmen jedoch nicht in dem Umfang wertsteigernde Maßnahmen wie erhofft. Insbesondere der Gesundheitsbereich sei im dritten Quartal nicht so gut gelaufen. Währungseffekte hätten hier einen nicht unerheblichen Anteil am Gewinnwachstum gehabt.

Zudem habe das neue Medikament Avelox auf dem US-Markt noch nicht den erhofften Durchbruch gebracht. Zwar sei das Produktangebot derzeit zufrieden stellend, doch sei eine gewisse Lücke in der Pipeline marktnaher Produkte nicht zu übersehen.

Die Planungen für neue Medikamente seien oft sehr ambitioniert. Dies sei bei dem blutfettsenkenden Medikament Baycol und auch bei dem ab 2002 auf den Markt kommenden Potenzmittel Vardenafil der Fall. Für den Viagra-Konkurrenten werde ein Umsatzpotenzial von 900 Millionen Euro angepeilt, was dem gesamten derzeitigen Viagra-Umsatz entspreche, gab Scheunemann zu bedenken.

Hier der 3-Monatsverlauf

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