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«Lügenpfad» nach Russland - Touristen auf den Spuren von MünchhausenDPA-Datum: 2004-07-08 13:22:15

Bodenwerder (dpa) - Touristen sollen künftig den Spuren des Lügenbarons von Münchhausen von dessen Geburtsstätte im niedersächsischen Bodenwerder bis nach St. Petersburg folgen. Der Bürgermeister von Bodenwerder, Herbert Bröckel, kündigte an, dass Reisefachleute in den kommenden Tagen in Bodenwerder eine «touristische Linie entlang der Lügengeschichten» festlegen wollten.

Bodenwerder (dpa) - Touristen sollen künftig den Spuren des Lügenbarons von Münchhausen von dessen Geburtsstätte im niedersächsischen Bodenwerder bis nach St. Petersburg folgen. Der Bürgermeister von Bodenwerder, Herbert Bröckel, kündigte an, dass Reisefachleute in den kommenden Tagen in Bodenwerder eine «touristische Linie entlang der Lügengeschichten» festlegen wollten.

Der geplante «Lügenpfad» soll den vermeintlichen Weg des jungen Barons nachzeichnen, der als Page des Prinzen Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel nach Russland ging. Der Weg habe über Stationen in Polen, Königsberg, Litauen, Estland, Lettland bis nach St. Petersburg geführt. Der deutsche Generalkonsul in Leningrad, Cornelius Sommer, habe den Initiatoren bereits seine Unterstützung zugesagt, und Busreiseunternehmen hätten Interesse an der Route angemeldet.

Die Idee zu einer «Lügenroute» sei vor einigen Wochen in der Kaliningrader Gaststätte «Sonnenschein» entstanden, als Bröckel mit drei alten Talern ein Bier bezahlte, für das der Lügenbaron Hieronymus von Münchhausen vor fast 300 Jahren die Zeche schuldig geblieben war.

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