Luftfahrt-Ausstellung brachte Verträge für 230 Flugzeuge
Airbus und Boeing ziehen in Farnborough zufriedene Bilanz

dpa-afx FARNBOROUGH. Die weltgrößten Flugzeugbauer Boeing und Airbus haben eine positive Bilanz der internationalen Luftfahrt-Ausstellung im englischen Farnborough gezogen. Das europäische Airbus-Konsortium schloss nach eigenen Angaben elf Verträge ab über 230 Flugzeuge mit einem Gesamtwert von 18 Mrd. $. Darunter befanden sich auch die ersten Aufträge für das neue doppelstöckige Großraumflugzeug A3XX, mit dem das Konsortium der Boeing 747 Konkurrenz machen will.

Die erste Order für den A3XX kam von der arabischen Fluggesellschaft Emirates. Auch Air France und die US- Leasinggesellschft ILFC bestellten erste Exemplare. Am besten verkaufte sich wieder die Airbus-A320-Familie. An den ersten Tagen der Messe, an denen traditionell die Verträge besiegelt werden, verkaufte Airbus 171 Stück der A318, A319, A320 und der A321. Davon profitiert insbesondere der Standort Hamburg-Finkenwerder, weil sich hier die Endmontage für die drei Versionen A318, A319 und A321 befindet.

Der amerikanische Branchenführer Boeing stand den Erfolgsmeldungen von Airbus nicht nach und meldete Flugzeugverkäufe im Wert von rund 15 Mrd. $. Dabei wurden den Angaben zufolge Verkäufe von 63 Flugzeugen des erfolgreichen zweistrahligen Langstrecken- Modells Boeing 777 bestätigt. Insgesamt konnte Boeing in Farnborough 139 Flugzeuge verkaufen. Offiziell geht die Messe an diesem Sonntag (30. Juli) zu Ende.

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