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Luftfahrt-Konsortien konkurrieren um Hellenic Aerospace Industries

vwd MÜNCHEN. Das Eurofighter-Konsortium aus European Defence and Space Co NV (EADS), Amsterdam, BAe Systems, London, und der Finmeccanica-Tochter Alenia Aeritalia & Selenia SpA, Neapel/Rom, hat ein bindendes Angebot für eine 49-Prozent-Beteiligung an der Hellenic Aerospace Industries (HAI), Athen, abgegeben. Dies bestätigte ein EADS-Sprecher am Donnerstag in München auf Anfrage. Aus griechischen Regierungskreisen verlautete zudem, dass ein weiteres Konsortium um die Dassault Aviation SA, Paris, Thomson SA, Paris, sowie griechische Unternehmer ebenfalls ein solches Angebot abgegeben habe.

"Der Prozess ist nun in den Händen der griechischen Regierung" erklärte der EADS-Sprecher auf die Frage, wann mit einer Entscheidung zu Gunsten eines der Konsortien zu rechnen sei. Die Regierung werde nun festlegen, mit wem sie weitere, exklusive Verhandlungen führen würden. Im März hatte die griechische Regierung verkündet, "zügig in die Endverhandlungen" über die Beschaffung von 60 Eurofighter-Flugzeugen sowie einer Option auf 30 weitere einzutreten.

Nach Ansicht von Experten könnte die griechische Regierung einer Vergabe des 49-Prozent-Anteils an das Eurofighter-Konsortiums zuneigen, da auf diese Weise Arbeitspakete aus dem Eurofighter-Auftrag nach Griechenland geholt werden könnten.

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