Luftfahrtbundesamt ermittelt
Vier Tote bei Flugzeugabsturz nahe Augsburg

Nach dem Flugzeugabsturz mit vier Toten bei Augsburg haben Experten noch keine Klarheit über die Unglücksursache gewonnen. Mitarbeiter des Luftfahrtbundesamtes begannen am Donnerstag mit der Untersuchung des Wracks. Die zweimotorige Maschine vom Typ Beech 95 war am Mittwochabend beim Anflug auf den Flughafen Augsburg- Mühlhausen abgestürzt.

dpa AUGSBURG. Ein ähnliches Unglück mit vier Toten und einem Schwerverletzten hatte sich bereits Ende Januar ebenfalls nahe dem Augsburger Flughafen ereignet. Damals war eine Maschine vom Typ Piper in einen Wald gestürzt.

Das jetzt abgestürzte Flugzeug befand sich auf dem Rückflug aus der kroatischen Hauptstadt Zagreb, als es verunglückte. Das Wetter kann den Unfall nach Ansicht des Flughafensprechers Bernhard Gattner nicht verursacht haben. "Es waren ganz normale Flugbedingungen", sagte er. Auch die Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BfU) aus Braunschweig tappten noch im Dunkeln. Vor dem Absturz habe es keinen Notruf der Besatzung gegeben, sagte Jürgen Dorner-Müller von der BfU.

Laut Gattner war etwa zwölf Kilometer Luftlinie vom Flughafen entfernt plötzlich der Funkkontakt zu den Radarlotsen in München abgerissen. Nähere Aufschlüsse erhoffen sich die Experten nun von Radar- und Funkaufzeichnungen. Das Alter der Maschine wird auf rund 20 Jahre geschätzt.

Bei dem Unglück kamen der 52 Jahre alte Pilot aus Offingen bei Günzburg sowie drei Geschäftsleute aus der Metallbranche ums Leben: Ein 46-Jähriger aus Neu-Ulm in Bayern, ein 41 Jahre alter Mann aus dem baden-württembergischen Deißlingen und ein 38-Jähriger aus Ahrensburg nahe Hamburg.

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