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Lufthansa Cargo plant Joint-Venture in China - 'Kein Kommentar'

Die Frachttochter der Deutschen Lufthansa , Lufthansa Cargo, will einen Pressebericht nicht kommentieren, wonach das Unternehmen kurz vor der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens in China steht. Es gebe Kooperationsgespräche mit der chinesischen Shenzhen Airlines, darüber hinaus könne er nichts sagen, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Es sei auch nicht davon auszugehen, dass Lufthansa Cargo in nächster Zeit eine Mitteilung dazu heraus geben werde.

dpa-afx FRANKFURT. Die Frachttochter der Deutschen Lufthansa , Lufthansa Cargo, will einen Pressebericht nicht kommentieren, wonach das Unternehmen kurz vor der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens in China steht. Es gebe Kooperationsgespräche mit der chinesischen Shenzhen Airlines, darüber hinaus könne er nichts sagen, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Es sei auch nicht davon auszugehen, dass Lufthansa Cargo in nächster Zeit eine Mitteilung dazu heraus geben werde.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) hatte berichtet, die Lufthansa-Tochter und Shenzhen Airlines würden letzte Details aushandeln. Die Verträge könnten noch im Oktober unterzeichnet werden. Auch chinesische Medien hatten in der Vergangenheit über ein gemeinsames Luftfahrtunternehmen spekuliert.

FAZ: Sitz DER Gesellschaft Soll Shenzen Sein

Laut "FAZ" soll der Sitz der Gesellschaft das südchinesische Shenzen unweit von Hongkong sein. Die Millionenstadt sei das Eingangstor zum Perlflussdelta, wo derzeit einer der größten zusammenhängenden Wirtschaftsräume der Welt entstehe. Mittelfristig könnten mit der neu gegründeten Gesellschaft zehn neue Zielflughäfen in das bestehende Netz eingebunden werden.

An der Luftfahrtfirma werden der Zeitung zufolge Lufthansa Cargo 25 % und Shenzhen Airlines 51 % halten. Die restlichen 24 % der Anteile sollen bei der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft liegen. Derzeit werde noch verhandelt wie das Unternehmen seine Flotte aufbauen soll. Voraussichtlich geschehe dies über Leasing-Verträge. Mittelfristig sei auch an den Ausbau des Flughafens in Shenzhen mit weiteren Frachtterminals gedacht. Die geplante Investitionssumme dürfte im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen.

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