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Lufthansa-Chef Mayrhuber sieht deutlichen Aufwärtstrend im Tourismus

Der Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber sieht sich bei der Sanierung der Tourismustochter Thomas Cook auf dem richtigen Weg. "Thomas Cook ist auf einem guten Weg. Der Trend zeigt deutlich nach oben", sagte er am Donnerstag in Frankfurt.

dpa-afx FRANKFURT. Der Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber sieht sich bei der Sanierung der Tourismustochter Thomas Cook auf dem richtigen Weg. "Thomas Cook ist auf einem guten Weg. Der Trend zeigt deutlich nach oben", sagte er am Donnerstag in Frankfurt. Zwischen November 2003 und Juli 2004 stieg der Thomas Cook-Umsatz nach Lufthansa-Angaben zum Vorjahreszeitraum von 4,719 auf 4,836 Mrd. Euro. Der Betriebsverlust vor Steuern, Zinsen und immateriellen Abschreibungen (Ebita) sank von 231 auf 121 Mill. Euro. Thomas Cook gehört je zur Hälfte der Lufthansa und Karstadt-Quelle .

Sorgen bereitet Mayrhuber hingegen das Geschäftsfeld Catering. Die Restrukturierung der LSG insbesondere in den USA habe weiterhin Priorität, sagte er. Während der Umsatz in den ersten neun Monaten von 2,006 auf 1,812 Mrd. Euro sank, schrumpfte der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) von 75 auf unter 0,5 Mill. Euro. Wegen der Veränderung des Konsolidierungskreises sind die Vorjahreswerte nur bedingt vergleichbar.

In der Passage stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten von 7,474 auf 8,462 Mrd. Euro. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) kletterte von 407 Mill. auf 1,301 Mrd. Euro. Die Umsatzsteigerung entspreche im Wesentlichen der Angebotssteigerung, sagte Finanzvorstand Karl-Ludwig Kley. Der Anstieg der Verkehrserlöse um 13,9 Prozent ging mit einem Verfall der Durchschnittsrendite von zwei Prozent einher.

Im Logistikgeschäft stiegen die Umsätze um 1,593 auf 1,785 Mrd. Euro. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 110 auf 84 Mill. Euro. Für die ersten neun Monate stieg das Segmentergebnis von zwölf auf 13 Mill. Euro. Der Yieldverfall habe sich abgeschwächt, sagte Kley. Nach 2,5 Prozent Rückgang im ersten Halbjahr sei die durchschnittliche Gewinnspanne im dritten Quartal nur noch um 1 Prozent zurückgegangen. Für das vierte Quartal zeichnet sich derzeit keine spürbare Verbesserung der Erlös- und Yield-Entwicklung ab. Dennoch rechnet die Logistik-Gruppe damit, für das Gesamtjahr ein operatives Plus zu verbuchen.

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