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Lufthansa-Eckdaten dürften Ertragstärke belegen

vwd FRANKFURT. Wenn die Deutsche Lufthansa im Anschluss an die Aufsichtsratssitzuung am Mittwoch erste Eckdaten zum abgelaufenen Geschäftsjahr veröffentlichen wird, dürfte vor allem die Höhe des operativen Ergebnisanstiegs die Ertragstärke des Unternehmens im Jahr 2000 belegen. Von vwd befragte Analysten rechnen mit einem Wachstum von mindestens 40 % auf mehr als eine Mrd. Euro. Das Unternehmen selbst hatte bei der Vorlage der Neunmonatszahlen im November die Gewinnprognose von bis dahin 15 % Zuwachs auf 40 % angehoben.

Uwe Weinreich von der Bankgesellschaft Berlin erwartet einen Anstieg des operativen Ergebnisses um 48 % auf knapp 1,2 (Vorjahr: 0,723) Mrd. Euro. Beim Umsatz geht er von einem Zuwachs von 18,5 % auf 15,1 Mrd. Euro aus, den Gewinn vor Steuern (bereinigt) taxiert er auf 1,18 Mrd. Euro (plus 40 %). Sollte der prozentuale operative Ergebnisanstieg zwischen 40 und 50 % liegen, analysiert Weinreich, bestehe noch weitere Fantasie für das laufende Jahr. Ein Zuwachs des operativen Ergebnisses um zehn Prozent in 2001 sei dann noch möglich.

Sollte der Zuwachs größer als 50 % ausfallen, sei die Fantasie für das laufende Jahr jedoch begrenzt, glaubt Weinreich. In 2001, so die Erwartung vieler Analysten, dürfte die nachlassende Dynamik des US-Wirtschaftswachstums das Passagier- und Frachtaufkommen der Lufthansa negativ beeinflussen. Zudem könnte das Ergebnis der laufenden Tarifverhandlungen zum Belastungsfaktor werden

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