Lufthansa im Fokus
Aktien knapp behauptet gesehen

Die deutschen Aktienwerte dürften nach Einschätzung von Händlern am Dienstag mit leichten Kursverlusten in die Sitzung starten. Investoren würden sich voraussichtlich mit ihren Engagements zurückhalten, da nach dem jüngsten Aufwärtstrend weiterhin die Gefahr von Gewinnmitnahmen und eines Rücksetzers des Marktes bestehe, sagten Börsianer.

Reuters FRANKFURT. Zudem sei mit einer höheren Volatilität des Marktes vor dem großen Verfall von Futures und Optionen am Freitag zu rechnen. Das Anlegerinteresse dürften die Aktien der Lufthansa auf sich ziehen, nachdem die Fluggesellschaft Geschäftszahlen für 2001 veröffentlicht und mitgeteilt hatte, dass die Zahlung einer Dividende für 2001 nicht geplant sei.

Die Citibank berechnete den Deutschen Aktienindex (Dax) vorbörslich mit 5 331 Punkten, nach einem Schluss von 5 340 Zählern am Montag. Die Indikationen der Deutschen Bank lagen bei 5 331 Zählern, das Handelshaus Lang & Schwarz sieht den Index bei 5 328 Punkten. Die Indikationen der Citibank für den Nemax 50 lagen vor Handelsbeginn bei 1 067 Punkten, nachdem der Blue-Chip-Index des Neuen Marktes bei 1 068 Zählern aus dem Handel gegangen war. Lang & Schwarz berechnete den Nemax 50 mit 1 075 Punkten.

An den Aktienmärkten in New York hatten Kursgewinne bei den Finanzwerten dem Dow-Jones-Index in die Pluszone verholfen. Er lag zum Schluss 0,37 % im Plus auf 10 611 Punkten. Der Nasdaq-Index schloss mit einem moderaten Minus von 0,01 % wenig verändert bei 1929 Zählern.

Am deutschen Markt dürften die Aktien der Lufthansa in den Fokus der Anleger rücken. Der Konzern hat 2001 den vorläufigen Geschäftszahlen zufolge einen operativen Gewinn in Höhe von 20 Mill. Euro (2000: 1,04 Mrd. Euro) erwirtschaftet und die Erwartungen der Analysten damit übertroffen. Allerdings dürfte Händlern zufolge enttäuschen, dass die Zahlung einer Dividende für das vergangene Jahr nicht geplant sei, wie das Unternehmen am Dienstag in einer Pflichtmitteilung mitteilte.

"Die Aktie hatte sich in der letzten Zeit auch gut entwickelt, so dass sie voraussichtlich etwas schwächer gehen wird", sagte ein Frankfurter Händler. Die Papiere waren in den vergangenen zwei Wochen um mehr als zehn Prozent gestiegen. Im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz notierte die Aktie bei geringen Umsätzen rund 1,5 % schwächer.

Der Essener Energiekonzern RWE steht nach Informationen der "Rheinischen Post" vor der Übernahme des britischen Strom- und Gasversorgers Innogy . Nachdem RWE sein Angebot an die Innogy-Aktionäre zweimal aufgestockt habe, sei der deutsche Energiekonzern der einzige übrig gebliebene Bewerber, berichtet die Zeitung in ihrer Dienstagausgabe.

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