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Lufthansa rechnet mit Fortbestand der Steuerbefreiung für Kerosin

Unter Berufung auf eine frühere Zusage von Finanzminister Hans Eichel rechnet die Deutsche Lufthansa nicht mit einer Aufhebung der Steuerbefreiung für Kerosin.

dpa-afx FRANKFURT. Unter Berufung auf eine frühere Zusage von Finanzminister Hans Eichel rechnet die Deutsche Lufthansa nicht mit einer Aufhebung der Steuerbefreiung für Kerosin. Eichel habe in einem Brief an die Fluggesellschaft Ende Juli deutlich gemacht, dass die Bundesregierung zur Stärkung des Luftverkehrsstandorts Deutschland die Befreiung von der Treibstoffsteuer beibehalten wolle, sagte ein Lufthansa-Sprecher am Mittwoch in Frankfurt: "Wir gehen davon aus, dass die Regierung zu ihrem Wort steht." Der wirtschaftliche Aufschwung gelinge nur bei stabilen Rahmenbedingungen.

Neuerliche Spekulationen hatte ein Interview von Verkehrsminister Manfred Stolpe ausgelöst, den die "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe) wie folgt zitiert: "Neben der LKW-Maut wird die geplante Einführung der Kerosinsteuer die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn verbessern." Ein Ministeriums-Sprecher präzisierte, es werde keinen nationalen Alleingang geben. Eine Aufhebung sei nur im Europäischen Rahmen denkbar.

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