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Lufthansa rechnet nicht mit Verzögerung von Tarifgesprächen

Die Lufthansa rechnet trotz interner Streitigkeiten bei der Gewerkschaft Ufo nicht mit einer Verzögerung der Tarifverhandlungen.

dpa-afx HAMBURG/FRANKFURT. Die Lufthansa rechnet trotz interner Streitigkeiten bei der Gewerkschaft Ufo nicht mit einer Verzögerung der Tarifverhandlungen. "Die Gespräche werden sich nicht hinausschieben", sagte eine Lufthansa-Sprecherin am Freitag der dpa in Frankfurt und dementierte damit einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". "Wir haben mit Ufo keinen Ärger." Mit den Vorständen werde weiter verhandelt.

Der "Spiegel" hatte berichtet, die Gewerkschaft verfüge nach einer Entscheidung des Landgerichts Darmstadt zurzeit über keinen rechtmäßig amtierenden Vorstand. Deshalb könne sie keine unanfechtbaren Tarifvereinbarungen treffen. "Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Somit gibt es weiterhin einen amtierenden Vorstand", sagte die Unternehmenssprecherin. Zudem vertrete nicht nur Ufo das Kabinenpersonal, sondern auch die Gewerkschaft ver.di, mit der Lufthansa ebenfalls in Verhandlungen stehe. "Wir können eine Tarifvereinbarung treffen", sagte die Sprecherin.

Lufthansa und Gewerkschaften verhandeln seit rund einem Jahr über ein Sparpaket, das bei den Personalkosten rund 300 Mill. Euro einsparen soll. Die Lufthansa beschäftigt nach eigenen Angaben 13 000 Kabinenchefs und Stewardessen./m

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