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Lufthansa schließt derzeit Entlassungen aus

Die Lufthansa will ungeachtet der angespannten Lage in der Luftfahrtbranche derzeit keine betriebsbedingten Kündigungen aussprechen.

ddp FRANKFURT/MAIN. Einen entsprechenden Bericht des Magazins «Focus Money» bezeichnete eine Konzern-Sprecherin am Mittwoch in Frankfurt am Main als Spekulation. «Im Moment sprechen wir über ein Bündel von Maßnahmen, um einen Ausweg aus der Krise zu finden», sagte die Sprecherin.

Das Magazin berichtete unter Berufung auf einen Lufthansa-Manager vorab aus seiner aktuellen Ausgabe, bei dem Unternehmen kursiere die Zahl von 6 000 Beschäftigten, deren betriebsbedingte Entlassung drohe. Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Jürgen Weber dränge auf schnelle Maßnahmen gegen die Krise. Am Freitag wolle sich Weber mit Gewerkschaftsvertretern treffen, um über die umstrittene Vier-Tage-Woche zu beraten, deren Einführung er als ersten Schritt angekündigt hatte.

Analysten zufolge geht Weber derzeit als Folge der Terroranschläge in den USA von Mindereinnahmen von täglich 50 Mill. ? (97,8 Mill. DM) aus. Rechne man dies für die restlichen Tage des Jahres hoch, so komme man auf einen Umsatzausfall von bis zu 5,5 Mrd. ? für das laufende Jahr. Lufthansa-Aktien gehörten am Morgen zu den Gewinnern im Deutschen Aktienindex (Dax). Sie legten kurz nach Handelsbeginn um 2,16 % auf 11,80 ? zu.

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