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Lufthansa und Ryanair legen Streit um Flughafen Hahn bei

Die irische Billigfluglinie Ryanair und die Deutsche Lufthansa haben ihren monatelangen Streit vor Gerichten um die Bezeichnung "Flughafen Frankfurt-Hahn" nach Angaben des Kölner Oberlandesgerichts beigelegt.

rtr KöLN. Ryanair dürfe nun wieder uneingeschränkt mit dem im Hunsrück gelegenen ehemaligen US-Luftwaffenstützpunkt als "Frankfurt-Hahn" werben, teilte das Kölner Oberlandesgericht (OLG) am Montag mit. Beide Parteien hätten sich bereits am Freitag auf einer Berufungssitzung auf den Vorschlag des Gerichts geeinigt, das Verfahren einzustellen (AZ.: sechs U 68/02).

Noch vor einigen Monaten hatte das OLG entschieden, mit der Bezeichnung "Frankfurt-Hahn" würden die Kunden der irischen Gesellschaft in die Irre geführt. Nun änderten die Richter ihre Auffassung. Inzwischen wüssten die meisten Kunden wegen der umfangreichen Medienberichterstattung über das Verfahren und Billiganbieter im Allgemeinen, dass der Flughafen im Hunsrück nicht mit dem in der Mainmetropole identisch sei. Hahn liegt mehr als 120 Kilometer von der Mainmetropole entfernt.

Ryanair hatte am Vormittag für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Gewinnsprung von 44 % gemeldet und damit die Markterwartungen übertroffen. Für das laufende Jahr stellte der zweitgrößte Billigfluganbieter Europas ein weiter hohes Wachstum in Aussicht.

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