Lust auf Kaffee
WMF erwartet Umsatzplus

Latte Macchiato oder Café Creme - die Geislinger WMF AG genießt den Erfolg der neuen Kaffeespezialitäten. Für dieses Jahr rechnet Vorstandschef Rolf Allmendinger bei dem immer wichtigeren Produktbereich gewerblicher Kaffee-Automaten mit einer zweistelligen Wachstumsrate. Auf die Kaffeemaschinen entfällt inzwischen ein Umsatzanteil von 15 %.

 

ajo STUTTGART. Insgesamt geht Allmendinger für 2002 trotz des schlechten Konsumklimas hier zu Lande von einem Plus des Konzernumsatzes um 3 % und einem besseren Ergebnis aus. "Unsere ursprünglichen Planungen lagen höher", räumt er ein. Nach dem miserablen ersten Quartal 2002 im deutschen Einzelhandel wertet WMF-Experte Bernd Maisch von der BW-Bank die Prognosen aber bereits als "positives Signal".

Zu der Ergebnisverbesserung soll beitragen, dass der 1998 erworbene Topfhersteller Silit vermutlich endlich in die schwarzen Zahlen kommt. WMF ist weiter an Zukäufen interessiert - möglicherweise schon in diesem Jahr. Finanziell ist das Unternehmen dafür mit einer Eigenkapitalquote von über 60 % gut gepolstert.

2001 kam WMF durch neue Produkte und Erfolge im Ausland mit einem Umsatzrückgang von 2 % auf 571 Mill. Euro gegenüber anderen Konsumgüterherstellern noch gut weg. Ein Grund war das Auslandsgeschäft. Der Auslandsanteil inklusive Verkaufsfilialen stieg weiter auf 44 %. Das Vorsteuerergebnis wurde neben dem Umsatzrückgang zusätzlich durch 3 Mill. Euro Einmalaufwendungen belastet - insbesondere durch die Schließung eines Werkes in Belgien. Es sank um 27 % auf 19,9 Mill. Euro. WMF will dennoch die Dividende mit 0,77 Euro pro Aktie stabil halten.

Quelle: Handelsblatt

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