Lustloser Handel
Börse in Fernost gering verändert

Nach schwachem Handel haben sich die Börsen in Fernost am Freitag lustlos gezeigt.Die geschlossenen oder nur eingeschränkt geöffneten Börsen in Europa und den USA wurden von den Händlern dafür verantwortlich gemacht.

HB TOKIO. "Das ist ein wirklich erbärmlicher Markt", sagte Haruki Takahashi von UFJ Tsubasa Securities. "Die Wall Street ist geschlossen, und wir können uns nicht selbst bewegen." Ausländische und japanische institutionelle Anleger vollzögen keine großen Bewegungen, sagte Takahashi.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss etwas freundlicher mit 0,5 Prozent im Plus bei etwa 10.417 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg bis zum Handelsschluss um 0,55 Prozent auf rund 1018 Punkte. In Taipeh schloss der Aktienmarkt praktisch unverändert um 0,06 Prozent höher bei 5857 Punkten.

Auch am Devisenmarkt blieb der Handel dünn. "Für einige unserer Kunden ist heute der letzte Handelstag des Jahres und sie wickeln etwaige noch ausstehende Geschäfte ab", sagte ein Händler bei einer japanischen Großbank. Dies seien jedoch kleine Posten und kein Grund zur Begeisterung. Der Euro lag bei 1,2460 Dollar und damit unter seinem Rekordhoch, das er nach Reuters-Daten am Mittwoch mit 1,2469 Dollar verzeichnet hatte.

Bei ebenfalls geringem Handel stieg Gold mit 413,15 Dollar auf den höchsten Stand seit Februar 1996. "Heute sehen wir nur Japaner am Markt", sagte ein Händler in Hongkong. "Es ist sehr ruhig, aber wegen des fallenden Dollar sind die Preise gestiegen." Die Gold-Märkte in den USA und London bleiben bis Montag geschlossen.

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