Lustloser Handel
Dax pendelt um 5100er Marke

In einem weitgehend lustlosen Handel hat sich der Deutsche Aktienindex Dax am Dienstagnachmittag recht unentschlossen gezeigt und ist um die Marke von 5 100 Punkten gependelt.

dpa-afx FRANKFURT. Waren die Kurse am Morgen noch im Durchschnitt gestiegen, zeigte sich schon im Laufe des Vormittags eine schwächere Tendenz.

Der Dax testete zwar zwischenzeitlich noch einmal kurz die Gewinnzone, setzte sich dann aber im Minus fest. Am Nachmittag stand der Index bei 5 068,08 Zählern - ein Minus von 0,9 Prozent. Dagegen machte der M-Dax der 70 mittelgroßen Werte einen Teil seiner Vortagesverluste wieder wett. Er zog um 0,23 Prozent auf 4 281,11 Punkte an. Am Neuen Markt ging es abwärts. Der Nemax 50 verlor 2,12 Prozent auf 1 306,93 Punkte. Der Grund waren hier Befürchtungen, dass das US-Pendant, die Nasdaq, nicht an ihre Vortagesgewinne anknüpfen könne.

Es gebe am heutigen Tag "wenig Erquickendes", fasste Stefan Buchholz, Händler bei der DZ Bank, den trägen Handelsverlauf zusammen. Möglicherweise kämen aber noch einige Anleger in den Markt, wenn die Zahlen für das US-Verbrauchervertrauen veröffentlicht seien.

Die RWE -Aktie verlor mit 5,5 % auf 41,72 Euro mit Abstand am stärksten. Die Allianz will ihren Anteil an RWE durch die Ausgabe einer Wandelanleihe von derzeit 11,7 Prozent auf 7,7 Prozent reduzieren, begründeten Händler die Abschläge. Die Verluste des Versicherers von 2,0 Prozent auf 255,01 Euro seien allerdings nicht nachvollziehbar, erklärte Aktienhändler Buchholz: Schließlich bringe das Geschäft Geld in die Kasse der Allianz.

Adidas-Salomon bricht Abwärtstrend

Adidas Salomon etablierten sich an der Dax-Spitze. Die Aktien des Sportartikel-Herstellers stiegen um 3,4 Prozent und kosteten 74,45 Euro. Auch Händler rätselten über die Kursgewinne. Buchholz machte auf die charttechnische Konstellation aufmerksam. Die Aktie habe die 76 Euro fast angekratzt und sei nicht unter 70 Euro gerutscht. Der kurzfristige Abwärtstrend sei gebrochen, jetzt stiegen möglicherweise Privatanleger ein.

Thyssen-Krupp gehörten erneut zu den Toptiteln und gewannen 2,1 Prozent auf 16,33 Euro. Profitierte die Aktie am Vortag von einer Heraufstufung durch Goldman Sachs, wirkten sich nun möglicherweise Presseberichte, dass der Transrapid auch in Deutschland gebaut werde, Gewinn bringend aus, erklärte ein Händler.

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