Luxemburg und Niederlande vorbildlich
Arbeitslosigkeit in EU und Eurozone leicht gestiegen

Der Arbeitsmarkt im Euroland und in der gesamten EU verdüstert sich weiter. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in allen 15 Ländern der Europäischen Union betrug im Oktober 7,7 % nach 7,6 % im Monat zuvor. Das teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit.

HB/dpa LUXEMBURG. Auch in der Eurozone mit den zwölf Ländern der Gemeinschaftswährung stieg die Arbeitslosenquote von 8,3 % auf 8,4 %. Für Deutschland ermittelte Eurostat einen Wert von 8,3 %. Die EU-Statistiker berechnen diese Quote allerdings nach anderen Kriterien als die deutsche Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg, die für Oktober einen Wert von 9,4 % ermittelt hatte.

Die niedrigsten Arbeitslosenquoten verzeichneten nach den EU- Angaben Luxemburg mit 2,6 % und die Niederlande mit 2,8 %. Spanien verbuchte mit 11,7 % weiterhin die höchste Arbeitslosigkeit in der Union.

Auch im Jahresvergleich nahm die Arbeitslosigkeit in der Gemeinschaft zu. Sie hatte in der gesamten EU im Oktober 2001 bei 7,4 % gelegen, in der Eurozone bei 8,0 %. Nach Schätzung von Eurostat waren im Oktober in der gesamten Union 13,5 Mill. Männer und Frauen arbeitslos, in der der Eurozone 11,6 Mill..

Die Quote für die Jugendarbeitslosigkeit betrug in der EU im vergangenen Monat 15,1 %, in der Eurozone 16,2 %. Die Unterschiede hinsichtlich der Arbeitslosigkeit bei den unter 25- Jährigen sind aber von Land zu Land sehr groß. Für die Niederlande wurde ein Wert von 5,3 % ermittelt, für Spanien eine Quote von 22,2 %.

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