Luxus-Limousine Maybach
Mercedes setzt auf reiche Amerikaner und Araber

Der Stuttgarter Autobauer Daimler-Chrysler ist zuversichtlich, im nächsten Jahr die Manufaktur für sein Luxusgefährt Maybach voll auslasten zu können.

Reuters SINDELFINGEN. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, im nächsten Jahr tausend Maybachs zu verkaufen", sagte Mercedes-Bereichsvorstand Joachim Schmidt am Mittwoch bei der Eröffnung des Maybach-Kundenzentrums in Sindelfingen bei Stuttgart. Mercedes-Benz-Chef Jürgen Hubbert bezeichnete das "Maybach Center of Excellence" als "wichtigen Meilenstein beim Comeback einer Luxusmarke".

Bis Ende des Jahres sollen 150 der mindestens 310 000 Euro teuren Luxus-Karossen bei den Kunden stehen. Die ersten werden im Oktober ausgeliefert, den ersten neuen Maybach überhaupt soll die Enkelin des früheren Daimler-Chefingenieurs Wilhelm Maybach bekommen.

Zuversichtlich mache ihn der Zeitvorsprung des Maybach vor den 2003 erwarteten neuen Modellen von Rolls-Royce und Bentley, sagte Schmidt weiter. Den größten Markt für den Maybach sieht er in den USA, wohin 40 Prozent gehen sollen. 16 Prozent will DaimlerChrysler in die arabischen Golfstaaten verkaufen, zehn Prozent in Deutschland. Folgerichtig sind sechs der 25 Maybach-Kundencenter in Arabien angesiedelt. 40 "Personal Liaison Manager" (PLM) kümmern sich dort um die Kunden. Die Käufer sollen sich vor allem aus Unternehmern, Adeligen und Showstars rekrutieren.

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