Luxusautos aus Dresden
Volkswagen investiert in Sachsen rund zwei  Mrd. DM

10 Jahre nach der Wende ist der VW-Konzern einer der größten Arbeitgeber in Ostdeutschland. In der einstigen Trabant-Schmiede Zwickau rollt jetzt der Golf und der Passat vom Band. Neben den Brot und Butter-Modellen will VW demnächst auch Luxuskarossen in Sachsen montieren.

vwd ZWICKAU-MOSEL. Die Volkswagen AG, Wolfsburg, wird für die Modernisierung der beiden Produktionsstandsorte ihrer sächsischen Tochtergesellschaft Volkswagen Sachsen GmbH in Zwickau-Mosel (Fahrzeugfertigung) und Chemnitz (Motorenfertigung) in den nächsten fünf Jahren insgesamt rund zwei  Mrd. DM investieren. Das kündigte Folker Weißgerber, Markenvorstand von Volkswagen, am Dienstag in Zwickau-Mosel zur Jubiläumsfeier "10 Jahre Volkswagen Sachsen" an.

So werde in Zwickau-Mosel die zukünftige Karosserie-Fertigung für die Luxus-Automobile eingerichtet, die in der "Gläsernen Manufaktur" von Volkswagen in Dresden gefertigt werden sollen. Die Zahl der in Zwickau-Mosel arbeitstäglich gefertigten Fahrzeuge (Golf und Passat) soll aber bei rund 1 150 Fahrzeugen bleiben, nur die Ausstattung werde höher. Bei der Motorenfertigung in Chemnitz soll ab Mitte 2001 eine neue Motorengeneration gefertigt werden.

Weiter erklärte der Manager, dass die Volkswagen Sachsen GmbH mit 6 500 Beschäftigten - die seit 1998 umsatzstärkstes Unternehmen in den neuen Ländern ist - im laufenden Geschäftsjahr diese Position stärken werde. 1999 hatte Volkswagen einen Umsatz von rund 6,9  Mrd. (Vorjahr: 6,4) Mrd. DM erzielt. Seit Beginn des Engagements von Volkswagen in Sachsen im Jahr 1990 hat der Konzern bei Volkswagen Sachsen rund 3,5  Mrd. DM investiert. Hinzu kommt außerdem noch das Investitionsvolumen von rund 365 Mill. DM für das zweite sächsische Tochterunternehmen, die Automobilmanufaktur Dresden GmbH, Dresden, die im kommenden Jahr als Kopetenzzentrum für den Konzern die Luxusmarken von Volkswagen fertigen soll.

Geplant sind vier Fahrzeugtypen mit dem D1, einem neuen Passat, und später einer Off-Road-Version sowie einem Sportwagen. Der Zeitpunkt für die Markteinführung des Luxus-Automobils D1 steht noch nicht fest, in Dresden werden aber schon Prototypen gefertigt.

vwd/5.12.

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