"Luxusgruppe in sämtlichen Segmenten"
Pinault-Printemps-Redoute wird 2000 mindestens 160 Mrd. Francs Umsatz erzielen

vwd PARIS. Die im Einzelhandel mit Luxusgütern tätige Pinault-Printemps-Redoute SA (PPR), Paris, wird im gesamten Geschäftsjahr 2000 mindestens einen Umsatz von 160 Mrd. Francs erzielen. Anlässlich der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen sagte der Vorstandsvorsitzende der Gruppe, Serge Weinberg, diese Schätzung sei "die absolute Untergrenze". Nach seinen Angaben werden neu hinzugekaufte Unternehmen der Gruppe mit zehn Mrd. Francs zu diesem Ergebnis beitragen. PPR wolle auch durch Akquisitionen den Umsatz des italienischen Modehauses Gucci weiter steigern, hieß es. Derzeit verfüge diese Tochter mit mehr als zwei Mrd. Dollar über eine gut gefüllte "Kriegskasse", erläuterte Weinberg die Strategie. PPR strebe auf diesem Weg langfristig den Status einer "Luxusgruppe in sämtlichen Segmenten" an. Ob für die Tochter Rexel SA, deren Aktien an der französischen Börse wenig gefragt sind, ein Delisting bevorstehe, wollte der Vorstandsvorsitzende des Einzelhandelskonzerns zu diesem Zeitpunkt noch nicht eindeutig sagen. Diese Lösung müsse jedoch ernsthaft in Erwägung gezogen werden, falls die Rexel-Aktien sich nicht erholen, fügte er hinzu. Der Hersteller von Büromaterialien, Guilbert, der ebenfalls zur PPR-Gruppe gehört, hatte bereits vor Kurzem aus dem gleichen Grund die französische Börse verlassen.

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