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M.M.Warburg sieht ricardo.de als Halteposition

Mit einem Rückzug aus dem B2B-Bereich sowie weiteren Beteiligungen sei zu rechnen

adx HAMBURG. Das Bankhaus M.M.Warburg sieht die Aktien der ricardo.de als Halteposition. "Die Geschäftszahlen waren - wie zu befürchten war - eine deutliche Enttäuschung", sagte Christoph Vogt im Gespräch mit ADX. Andere Werttreiber, etwa die Benutzerzahlen, seien hingegen in Ordnung gewesen. Durch die Verringerung des Eigenhandels sowie außerordentliche Abschreibungen wie etwa Wertberichtigungen auf den Lagerbestand sei das Zahlenwerk jedoch undurchsichtig. Nun gelte für das Internet-Auktionshaus, die Fusion mit QXL in trockene Tücher zu bringen. "Das ist strategisch die einzig sinnvolle Lösung", betonte der Analyst.

Das neue Unternehmen habe gewaltige Aufgaben zu lösen. Es müsse eine einheitliche Plattform installiert werden und die Kosten kräftig gesenkt werden. ricardo.de müsse sich auf das Kerngeschäft konzentrieren. Mit einem Rückzug aus dem B2B-Bereich (ricardoBIZ) sowie weiteren Beteiligungen sei daher zu rechnen, meint Vogt. Ein halbes Jahr sei für die Umstrukturierungen mindestens zu veranschlagen. Mit Liquiditätsproblemen sei hingegen bei ricardo.de nicht zu rechnen. Die vorhandenen Mittel dürften mindestens eineinhalb Jahre ausreichen, schätzt Vogt.

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