Machbarkeit hängt vom Gesetzgeber ab
Boeing prüft Video-Überwachung an Bord

Der US-Luftfahrtkonzern Boeing prüft nach den Terroranschlägen in den USA Möglichkeiten zur Video-Überwachung an Bord von Passagierflugzeugen.

afp CHICAGO. Ein ursprünglich zur Fernseh-Live-Übertragung gedachtes System könne künftig zur Kontrolle des Geschehens an Bord eingesetzt werden, sagte Boeing-Vorstand Phil Condit am Dienstag in Chicago. Damit könne der Passagierraum sowohl vom Cockpit als auch vom Boden aus überwacht werden.

Langfristig plant Boeing nach Condits Worten ein System zur Fernsteuerung von Flugzeugen. Damit soll verhindert werden, dass Terroristen erneut die Kontrolle über eine Maschine übernehmen, wie dies in den vier gekaperten Linienflugzeugen am 11. September geschah. Ein solches System sei bei der US-Luftwaffe bereits in Gebrauch. Die Machbarkeit hänge weniger von der verfügbaren Technologie als vom Willen der Gesetzgeber ab, unterstrich Condit.

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