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Machen Sie´s, Herr Clement!

Die Börse braucht dringend positive Überraschungen – Sie kennen mittlerweile meine These.

Ein neues "Superministerium", das die Ressorts Wirtschaft und Arbeit bündelt, würde die Kapitalmarkt-Akteure zwar nicht gerade in Euphorie versetzen, sollte aber günstiges Signal aufgenommen werden. Selbst aus den Reihen der Opposition wird schon prominenter Beifall gespendet.

Wolfgang Clement als Superminister nach Berlin? Für mich wäre der NRW-Landesvater die richtige Wahl. Dann können Sie auch die Boxhandschuhe benutzen, Herr Clement, die ich Ihnen vor ein paar Monaten auf dem Düsseldorfer Medientreff im Namen der DMEuro-Redaktion überreicht habe!

Dass der Arbeitsmarkt ein zentrales politisches Thema ist, wissen wir seit langem. Und das sich die Wirtschaftspolitik vor allem um den Arbeitsmarkt und die Investitionsbereitschaft der Unternehmen kümmern muss, ist genau so klar. Ein klares Ja also zur Zusammenlegung der Ministerien. Die schier endlose Diskussion sollte aber endlich durch einen entsprechenden Kurs des Gesetzgebers abgelöst werden. Vor allem brauchen wir mehr Tempo, eine neue Dynamik des Wandels. Deshalb muss an der Spitze ein starker Kopf - ein Superminister - stehen.

Clement ist, kein Zweifel, ein durchsetzungsfähiger Modernisierer, ein agiler Technokrat (außerdem war er nach dem Studium erst einmal Journalist, das auch nicht schaden). "Nordrhein-Westfalen zu einer vorbildlichen europäischen Region für ökonomischen und ökologischen Fortschritt zu entwickeln", ist Clements Credo.

Herr Clement, ersetzen Sie Nordrhein-Westfalen jetzt durch "Deutschland"!

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