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Machtfülle des französischen Präsidenten

Der französische Präsident ist laut Verfassung die Schlüsselfigur in der Republik und verfügt über große Machtfülle. Er vertritt die Nation nach innen und außen und ist zugleich der eigentliche Chef der Exekutive.

Reuters PARIS. Anders als der deutsche Bundespräsident, der eher repräsentative Pflichten hat, wird der französische Präsident direkt vom Volk gewählt und erfährt dadurch eine besondere Autorität. Er ernennt und entlässt den Ministerpräsidenten und die Minister und leitet die Kabinettssitzungen. Zudem erteilt er der Regierung die Richtlinien der Politik.

Dabei steht der Präsident über allen Institutionen und Parteien. Er kann die Nationalversammlung, das Unterhaus des Parlamentes, auflösen und Volksabstimmungen abhalten lassen. Außerdem verfügt er über Sondervollmachten im Notstandsfall.

Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre, nachdem sie vor zwei Jahren per Volksentscheid von sieben Jahren verkürzt wurde. Während seiner Amtszeit ist der Präsident nicht absetzbar. Zur Wahl am 21. April sind rund 40 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, eine Stichwahl ist für den 5. Mai vorgesehen.

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